Förderverein Jeanne-Mammen-Stiftung e. V. i. L.

 

Jeanne in ihrem Atelier ~1945

Jeanne Mammen im Atelier in Berlin, um 1945
© Förderverein der Jeanne-Mammen-Stiftung e.V

Jeanne-Mammen Biografie (PDF 3,25MB)

Die Berliner Malerin und Grafikerin Jeanne Mammen, geboren am 21. November 1890 in Berlin, lebte und arbeitete von 1920 bis zu ihrem Tod am 22. April 1976 in einem Wohnatelier am Kurfürstendamm 29 in Berlin. Nach ihrem Tod gründeten Freunde der Künstlerin die Jeanne-Mammen-Gesellschaft als "gemeinnützige Nachlassgesellschaft", 1976 amtsgerichtlich eingetragen.

Gründungsmitglieder waren: Margarete Döpping (gest. 2010), Johannes Hübner (gest. 1977), Lothar Klünner (gest. 2012), Christa Kubicki (gest. 1985), Prof. Dr. Carol St. Kubicki, Hanna-Maria Roters, Prof. Dr. Eberhard Roters (gest. 1994) sowie Hans Laabs (gest. 2004).

Der Nachlass der Künstlerin, die durch ihre Zeichnungen und Aquarelle als Chronistin des Berliner Großstadtlebens der 20er Jahre bekannt geworden ist, wurde erschlossen. Ihr Wohnatelier wurde als kleines Museum mit einer Dauerausstellung ihrer Werke und als Archiv für wissenschaftliche Arbeiten weitgehend im Originalzustand erhalten. Eine KPM Gedenktafel am Gebäude konnte am 11. März 1995 enthüllt werden. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen haben dazu beigetragen, Jeanne Mammen als außergewöhnliche Berliner Künstlerin national und international bekannt zu machen.

Um die Kontinuität der Arbeit am Nachlass Jeanne Mammens abzusichern sowie den Kunstbestand und das Inventar in einer museumsüblichen Nutzung dauerhaft gesichert zu wissen, wurde 27 Jahre später, im Juli 2003, die Jeanne-Mammen-Stiftung als uneigenständige Stiftung im Stadtmuseum Berlin gegründet. In diesem Zusammenhang wurde die Jeanne-Mammen-Gesellschaft e.V. umbenannt in Förderverein der Jeanne-Mammen-Stiftung e.V. (lt. Satzung ist der Zweck des Vereins, die Jeanne-Mammen-Stiftung in ihren satzungsgemäßen Aufgaben und Aktivitäten zu unterstützen).

Nach weiteren 15 Jahren fruchtbarer Zusammenarbeit für den Erhalt des Werkes von Jeanne Mammen und ihres Wohnateliers sowie erfolgreicher Organisation von Ausstellungen haben 2018 eine Reihe von Problemen und auch harten Fakten eine grundsätzlich neue, zukunftsorientierte Entscheidung des Fördervereins erfordert. Es hat sich gezeigt, dass der Verbleib des Kunstbestandes und Nachlasses im ehemaligen Wohnatelier aus sicherheitstechnischen und konservatorischen Gründen nicht mehr verantwortungsvoll möglich ist.

Um Erhalt und Pflege des Erbes von Jeanne Mammen künftig in angemessener Weise zu gewährleisten, wurde vom eigentlichen Eigentümer, der Jeanne-Mammen-Stiftung im Stadtmuseum Berlin, zusammen mit dem Förderverein der Jeanne-Mammen-Stiftung e.V. beschlossen, den Kunstbestand und das Inventar des ehemaligen Wohnateliers in das Depot des Stadtmuseums zu überführen. Damit wurde der 2003 beurkundete Vertrag umgesetzt. Die Aufbewahrung und Zugänglichkeit der Werke sind im Depot der Stiftung Stadtmuseum Berlin in museumsüblicher Weise gesichert. Der verantwortungsvolle Umgang mit dem Kunstbestand liegt nun in einer professionellen Hand und muss nicht mehr in ehrenamtlicher Arbeit geleistet werden.

Der beim Amtsgericht Charlottenburg im Vereinsregister eingetragene Verein Förderverein der Jeanne-Mammen-Stiftung e. V. (Aktenzeichen VR 5306 B) wurde durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 23.05.2018 aufgelöst. Zur alleinigen Liquidatorin wurde das Vorstandsmitglied Cornelia Pastelak-Price bestellt.

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E-Mail: cornpaprice@gmx.net oder info@jeanne-mammen.de.

Links:

http://www.stadtmuseum.de

Dr. Martina Weinland

Vorsitzende der Jeanne-Mammen-Stiftung im Stadtmuseum Berlin

Hans-Poelzig-Str. 20. D - 13587 Berlin.
Telefon: +49 30 353059 850.
Mobil: +49 177 3342098.
E-Mail: Weinland@stadtmuseum.de


http://www.mdc-berlin.de

Gemälde und Bronzen von Jeanne Mammen sind im Jeanne-Mammen-Saal des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin-Buch zu sehen.

Den Naturwissenschaftler und Nobelpreisträger und die Künstlerin verband eine tiefe lebenslange Freundschaft. Herrn Professor Dr. Detlev Ganten, dem Gründungsdirektor des MDC, und der Jeanne-Mammen-Gesellschaft e.V. ist die Installation dieser Dauerausstellung zu verdanken, die 1999 eingeweiht werden konnte. Mit der Würdigung einer beispielhaften Freundschaft regt sie an zur Fortführung des belebenden Austauschs zwischen Kunst und Wissenschaft.

Die Besichtigung ist in der Regel an Arbeitstagen zwischen 9.00 und 18.00 Uhr nach Voranmeldung möglich. (The Jeanne-Mammen-Saal can be visited on weekdays between 9.00 and 18.00 hrs by appointment only.)

Anmeldung / Appointments: Verona Kuhle, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC). Jeanne-Mammen-Saal,
Campus Berlin-Buch: Torhaus (Haus 8), Robert-Rössle-Str. 1
D - 13125 Berlin-Buch.
Fon: +49 (30) 9406 2387
Fax: +49 (30) 9406 3382
E-Mail: vkuhle@mdc-berlin.de

www.berlinischegalerie.de

Berlinische Galerie. Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstr. 124 - 128
D - 10969 Berlin

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