Startseite Jeanne-Mammen-Stiftung Übersicht Die Künstlerin Max Delbrück Kunstwerke in Museen
Stilperioden Publikationen Chronologie
Jeanne-Mammen-Stiftung Einzelausstellungen Kontakte

Chronologie


1890:
Geboren am 21. November in Berlin als jüngstes von vier Kindern.

1895:
Umzug der Familie von Berlin nach Paris.

1906:
Ausbildung in den Schönen Künsten an der Académie Julian in Paris, gemeinsam mit der älteren Schwester Marie Louise.

1908:
Fortsetzung mit dem Studium für Malerei und Zeichnung an der Académie Royal des Beaux-Arts in Brüssel.

1911:
Studium an der Scuola Libera Academica, Villa Medici, Rom.

1912:
Rückkehr nach Paris; beide Schwestern beziehen ein Atelier, wo Jeanne Mammen ihre erste Ausstellung organisiert. Beteiligung an Ausstellungen des "Salon des Indépendents" in Paris.

1913:
Beteiligung an Ausstellungen des "Indépendents'" in Brüssel.

1912 - 1914:
Erste Skizzenbücher in Bleistift und Aquarell mit Motiven aus Paris, Brüssel, La Panne, Scheveningen und Berlin, die das Stadtleben mit Charakterisierungen von Personen in ihrer typischen Umgebung darstellen.

1913 - 1916:
Erste Radierungen und Buch-Illustrationen zu Gedichten des "Fin de Siècle" (Franco-belgischer und Englischer Symbolismus), insbesondere zu Flaubert.

1914:
Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges flüchtet die Familie nach Holland, um einer Internierung zu entkommen.

1916:
Umzug Jeanne Mammens mit der Familie nach Berlin.

1919:
Bezieht ein Atelier (Wohnatelier) am Kurfürstendamm 29, wieder mit ihrer älteren Schwester Marie Louise Mammen, die ihre Bilder mit "M. L. Mammen" und ihre Illustrationen mit "M. L. Folcardy" signiert.

1921:
Erste Filmplakate für die größte deutsche Filmgesellschaft, die Universum Film AG (UFA).

bis 1922:
Skizzen in Bleistift und Aquarell, viele von ihnen mit Portraits ihrer Schwester Marie Louise.

1923 - 1928:
Illustrationen für Mode-Zeitschriften. Beginn der Realistischen Periode. Aquarelle und Zeichnungen für Zeitschriften, Magazine und Witzblätter: "Jugend", "Die Dame", "Die Schöne Frau", "Der Junggeselle", "Simplicissimus", "Uhu", "Ulk".

ab 1927:
Lebt von den Einkünften ihrer Kunst.

1930:
Einzelausstellung in der "Galerie Gurlitt", Berlin.

1931/1932:
Lithographien; unter ihnen die Serie von acht zweifarbigen Lithographien zu Pierre Louys' "Les Chansons de Bilitis" [Die Lieder der Bilitis] (1894), eine Hommage an die lesbische Liebe. Für die Veröffentlichung vom Nationalsozialistischen Regime verboten. "Schwarzaugen-Periode".

1932:
Reise mit Hans Uhlmann in die Sowjetunion und nach Moskau.

1933 - 1945:
Während des Dritten Reichs keine Ausstellungen. Sie malt im Verborgenen und entwickelt die Kuboexpressive Periode aus Protest gegen die Ideologie und den Terror des Faschistischen Regimes.

1935:
Beginn der Freundschaft mit Max Delbrück.

1945 - 1948:
Plastische Periode.

1949/1950:
Jeanne Mammen schließt sich dem legendären Künstler-Kabarett der Nachkriegszeit "Die Badewanne" an; sie beteiligt sich an den surreal-dadaistischen Aufführungen, plant und baut Ausstattungen und Bühnenbilder und entwirft Dekorationen und Kostüme.

1949 - 1954:
Graphische Periode.

1950 - 1960:
Lyrisch-abstrakte Periode.

1960:
Umfassende Einzelausstellung in Berlin zu Ehren des 70. Geburtstages, veranstaltet vom Senat für Bildung und Kultur.

1960 - 1975:
Buntpapier-Collagen mit Stanniol. "Numinose" Bilder.

1967:
Veröffentlichung von Jeanne Mammens Übersetzung des Prosa-Poems "Les Illuminations" von Arthur Rimbaud (1886), Insel-Verlag, Frankfurt/M.

1969:
Reise nach Marokko mit Max und Manny Delbrück; schwere Krankheit, Einweisung in das Krankenhaus von Rabat-Salé.

1970:
Einzelausstellung zu Ehren des 80. Geburtstages ("Neuer Berliner Kunstverein") mit Hauptwerken aus der Zeit von 1929 bis 1970.

1973:
Reise nach Avignon (Frankreich) mit Lothar Klünner zum Besuch der Picasso-Ausstellung.

1975:
Jeanne Mammen beendet am 6. Oktober ihr letztes Bild "Verheißung eines Winters".

1976:
Jeanne Mammen stirbt am 22. April in Berlin. Gründung der "Jeanne-Mammen-Gesellschaft e. V." (heute: "Förderverein Jeanne-Mammen-Stiftung e. V.").

 

... top ... nach oben ...